Ob es in der heutigen Zeit
Sinn macht eine neue Rasse zu kreieren mag nicht
jedermann verständlich sein.
Doch gibt es genügend
Beweggründe die dieses Rechtfertigen. Der Hund ist
ein Abbild der menschlichen Gesellschaft. Er wird nach
menschlichen Vorstellungen ständig verändert soweit es
der jeweilige Standard und der Gebrauchswert zulässt.
Doch wie lange kann man am alten festhalten wenn die
Zucht in eine falsche Richtung geht? Was ist der
Indikator dafür? |
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Der
Continental Bulldog wurde geschaffen, weil nicht nur ein
Züchter mit dem derzeitigen Zustand einer alten Rasse
unzufrieden war, sondern weil auch Namen hafte Kynologen
davon überzeugt waren, dass sich dieser Hund verändern
muss. Es sind keine modischen Veränderungen sondern
Anatomisch notwendige Korrekturen, die es dem Continental
Bulldog möglich machen normal zu gebären. Die neue
"Leichtigkeit" durch weniger Masse zeigen im Gangwerk,
Pfoten sowie im Gebäude seinen positiven Einfluss. Der
geringere Vorbiss lässt es wieder zu das Knochen und
auch weiche Rinderohren sauber zerkleinert und gefressen
werden können ohne in einem Stück verschlungen zu
werden. Es sind einige Dinge die an dieser neuen Rasse
positiv verändert wurden, jedoch wurde stetig darauf
geachtet das alte Tugenden wie das wundervolle Wesen
erhalten blieben. |
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In Anbetracht der kurzen
Zeit wird es sicher noch einige Generationen dauern bis
alle Wünsche und Vorstellungen in Erfüllung gehen. Doch
wenn man die Hunde der 1. Generation mit denen der 3. Generation vergleicht, wird man verstehen warum es
notwendig ist heutzutage neue Rassen zu kreieren. |
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KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS:
Die Europa-Konvention über Zucht und Haltung von
Heimtieren, sowie das neue, in Ausarbeitung begriffene
schweizerische Tierschutzgesetz (in der Vorlage Art.
9.2.) verbieten„das Erzeugen und Halten von Tieren mit
bestimmten Merkmalen, insbesondere Abnormitäten im
Körperbau und Verhalten...“ Damit sind einige
Hunderassen gefährdet. Die Sorge, dass auf Grund dieser
gesetzlichen Bestimmungen eine uralte Form des
Haushundes verschwinden wird, bewog den Zentralvorstand
der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) im
Jahre 2000 einem Zuchtprogramm zur Verbesserung der
gesundheitlichen Situation des English Bulldogs
zuzustimmen und der Bulldog-Züchterin Imelda Angehrn die
Bewilligung zur Kreuzung von English Bulldogs mit Olde
English Bulldogs und Victorian Bulldogs zu erteilen.
Ziel dieser Versuche war, einen mittelgroßen Bulldog zu
schaffen, der alle vom Tierschutzgeforderten
Voraussetzungen an einen gesunden Hund erfüllt. Die
Kreuzungen zeigten jedoch bald, dass eine wesentliche
Verbesserung der gesundheitlichen Situation des English
Bulldogs schlussendlich auf die Schaffung einer neuen
Rasse hinaus lief, einer Rasse, die dem ursprünglichen
Typ des Bulldogs nahe kommt.
Zwecks klarer Abgrenzung zum
English Bulldog wurde für die neue Rasse der Name
„Continental Bulldog“ gewählt. Die Entscheide und
Maßnahmen zur Bildung der neuen Rasse wurden in
Absprache mit der FCI (Vertreter der Standard- und der
wissenschaftlichen Kommissionen) getroffen. Sobald die
von der FCI geforderten Bedingungen erfüllt sind, soll
der FCI das Gesuch um Anerkennung der neuen Rasse
gestellt werden. |
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Imelda Angehrn war und ist
die Frau die diese Anstrengungen auf sich nahm um etwas
zu verändern. Sie fungiert als Ideenträger, Begründer
und als Motor für diese neue Rasse. Trotz vieler Hemm-
und Hindernisse hat Sie das Ziel nie aus dem Auge
verloren, es geht um den Bulldog und dieser wurde durch
Ihre Initiative verbessert. |
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Großen Dank auch an alle
Kynologen die sich für die Continental Bulldogs stark
machen und helfen den richtigen Weg zu finden.
Besonderns möchte ich Dr. h. c. Hans Räber und an Dr.
Jan Nesvadba hervorheben. |
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